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Topics du Jour – Tag für Tag über ein neues Thema schreiben

Monatsübersicht Kalender

Von Tag zu Tag – von Monat zu Monat: Um zu sehen, wie du in deinen wichtigen Lebensbereichen wächst und dich persönlich oder beruflich weiterentwickelst, gibt es die Journaling-Methode Topics du Jour (dt. Themen des Tages) von Kathleen Adams. Sie kombiniert eine tägliche Chronik deines Lebens mit wiederkehrenden Themen, um deine Erfolge, (Fort-)Schritte und Entwicklungen zu dokumentieren.

So funktioniert Topics du Jour

Nummeriere auf einer Seite in deinem Journal die Zahlen von 1 bis 31 und ordne jeder Zahl ein anderes Thema zu, das dir wichtig ist. Die Idee: An jedem neuen Tag im Monat schaust du auf die Liste und schreibst über das jeweilige Thema des Tages. Am 1. eines Monats nimmst du das Thema Nummer eins als Ausgangspunkt, am 2. schreibst du zu Nummer zwei usw. So gehst du Monat für Monat diese Liste von vorne durch.

Ideen für die Themen des Tages

Die Themen auf deiner Liste kannst du frei wählen und an deinen Monatsrhythmus anpassen. Sinnvoll ist es, am Monatsende auf den Monat zurückschauen und gleichzeitig in den bevorstehenden zu blicken. Für den Monatsanfang eignen sich Themen, die dir helfen, deinen Fokus zu finden und dich (wieder) auszurichten.

Hier habe ich 31 Themen für dich gesammelt, die du gerne für dein Journal übernehmen kannst:

  1. Worauf ich mich freue
  2. Ziele
  3. Gewohnheiten
  4. Arbeit
  5. Familie
  6. [Name einer Person]
  7. Was ich gelernt habe
  8. Verlust
  9. Lichtblick
  10. Wovon ich mehr tun will
  11. Erfolge
  12. Wünsche für mich
  13. Loslassen
  14. Unausgesprochen
  15. Leseliste
  16. Was ich vermisse
  17. Träume
  18. Kraft
  19. Stress
  20. Womit ich helfen kann
  21. Mein Zuhause
  22. Gedankenschleifen
  23. Gespräche
  24. Wovon ich weniger tun will
  25. Freude
  26. Was ich für mich tun kann
  27. [Name einer weiteren Person]
  28. Herzmomente
  29. Entscheidungen
  30. Reflexion
  31. Was nächsten Monat ansteht

Plane von Zeit zu Zeit eine Reflexion ein, um zu schauen, ob die Themen noch für dich stimmig sind oder ob du manche Themen austauschen möchtest.

Quellen und weiterführende Literatur

Adams, Kathleen (2009): Journal to the Self: Twenty-Two Paths to Personal Growth – Open the Door to Self-Understanding by Writing, Reading, and Creating a Journal of Your Life.

9 Kommentare

  1. Bettina Ludwig sagt

    Liebe Ann-Christin, vielen Dank für diesen Gedanken. Ich kann mir vorstellen, einen Aspekt deiner Liste jeden Tag mit in meine Tagebuchaufzeichnungen aufzunehmen. Ich probiere es mal. Bettina

  2. Liebe Ann-Christin,
    Deine Schreibideen bereichern mein Schreiben! Ich habe die Liste kopiert, ein wenig für mich verändert und habe schon heute mit 1. begonnen. Mal sehen, wie verschieden ich die Dinge sehe, wenn ich im Monatsabstand darüber nachdenke!
    Danke! Maren

    • Liebe Maren,

      wie schön, dass du direkt losgelegt hast 🙂 Ich wünsche dir viele monatliche Erkenntnisse dabei.

      Viele Grüße
      Ann-Christin

      • Liebe Ann-Christin,
        ich habe Deine Liste nur leicht verändert übernommen und bin überrascht. Zum Beispiel würde ich selber nicht auf die Idee kommen, über Gewohnheiten zu schreiben und fand es heute Morgen sehr spannend, was aus der Feder floss. Danke für Deine Anregung!
        Maren

  3. Katta sagt

    Liebe Ann-Christin,
    eine wunderbare Inspiration. Erneut denke ich, der kleine, verbiesterte Schweinehund in mir, treibt mich zu allem anderen, aber nicht, diese Schreibmomente in meinen Tagesablauf einzubauen, dabei hatte ich es mir so fest vorgenommen. Ein Trost, ich darf künstlerisch arbeiten und schreibe dazu, auch eine Art des Journaling?
    Und ein weiterer Trost, ich schwelge durch die Unterschiedlichkeit der Blogs, genieße, nehme auf, bewundere und lasse mich mit den Wogen der Worte treiben.
    Danke für die „stillen“ Momente.
    Liebe Grüße
    Katrin

    • Liebe Katrin,

      klar, wenn du deine Arbeit damit begleitest, ist es ein Arbeitsjournal, und wenn du dazu noch mit verschiedenen Materialien arbeitest, sogar ein Art Journal.
      Da du so lebendig von deinem Schweinehund schreibst: Hast du dich schonmal mit ihm unterhalten? Imaginierte Dialoge zu schreiben, ist auch eine Journaling-Methode. Vielleicht hat er die ein oder andere Antwort für dich 🙂

      Liebe Grüße
      Ann-Christin

  4. Liebe Ann-Christin,
    das hat einen sehr großen Reiz, mich mit meinem inneren Schweinehund unterhalten, die Gespräche könnten sehr erfrischend werden, löst es bereits jetzt einen Lachreflex aus, wie ich ihm gehörig die Meinung geige. Und wenn er so ist, wie ich ihn mir vorstelle, dann wird er mit Widerworten, Quengeligkeit, Rebellentum nicht geizen wollen. Auf die Antworten bin ich tatsächlich gespannt. 😉
    Liebe Grüße,
    Katrin

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