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Wortreich schreiben – 7 Übungen, die deinen Wortschatz erweitern

Wortreich schreiben – 7 Übungen, die deinen Wortschatz erweitern

Wir legen Wörter auf die Goldwaage, wenn wir sie mit Bedacht wählen. Wir prüfen und vergleichen, welches Wort am besten passt. Dabei greifen wir auf unseren Wortschatz zurück. Stell ihn dir vor wie Worte in einer Truhe. Täglich sammelst du neue Wörter und füllst den Schatz, damit sie dir nicht ausgehen.

Mit jedem Text gibst du etwas von deinem Schatz weg und musst fortan nach neuen Wörtern und Variationen suchen, um weiterhin abwechslungsreich, wortreich und treffend zu schreiben. Dabei helfen dir diese sieben Ideen, mit denen du ganz nebenbei deinen Wortschatz trainierst.

So viele Wörter umfasst ein Wortschatz

In der deutschen Sprache gibt es 5,3 Millionen Wörter. Das zählte die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Jahr 2013. Die Zahl der Stichwörter in der aktuellen Auflage des Duden umfasst dagegen 145 000 Wörter. Selbst diese Zahl ist noch hoch verglichen mit den Wörtern, die wir im Alltag gebrauchen.

Unterschieden wird zwischen aktivem und passivem Wortschatz. Unser aktiver Wortschatz meint die Wörter, die wir beim Sprechen nutzen, während der passive Wortschatz die beinhaltet, die wir verstehen, aber nicht aktiv gebrauchen.

Nach Angaben des Duden umfasst der aktive Wortschatz „eines deutschen Durchschnittssprechers 12 000 bis 16 000 Wörter“. Der passive Wortschatz liegt bei mindestens 50 000 Wörter.

Der umfangreichere passive Wortschatz erklärt, warum es zum Beispiel in einer Fremdsprache leichter fällt, Gehörtes zu verstehen als selbst die Sätze zu bilden und auszusprechen.

Was beeinflusst den Wortschatz?

Was uns umgibt, prägt uns. Das gilt in gleicher Weise für den Wortschatz. Es sind die Bücher, die wir lesen, die Menschen um uns herum und überhaupt unser gesamtes Umfeld, beruflich wie familiär.

Nicht zu unterschätzen ist die Kraft, die Sprache auf unsere Gedanken ausübt. Geh bewusst mit den eigenen Worten um, denn sie werden zu Gedanken. Und aus ihnen folgen Taten.

Worte haben noch eine weitere Kraft: Sie sind Türöffner. Sie öffnen uns Welten, die uns bisher verborgen geblieben sind und helfen, sie zu begreifen. Wer eine neue Sprache lernt oder sich ein neues Themengebiet erschließt, kennt es bestimmt. Denn was wir nicht beim Namen nennen können, darüber können wir nicht nachdenken und auch nicht schreiben.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Ludwig Wittgenstein.

Mehr zu diesem spannenden Thema liest du in diesem Artikel drüber, wie Sprache unser Denken beeinflusst.

7 Ideen, wie du deinen Wortschatz erweitern kannst

1. Aufmerksam zuhören

Hör in Gesprächen genau hin: Wie sprechen andere, welche Wörter benutzen sie? Warum benutzt du sie nicht oder nur selten? Vielleicht passen die Worte nicht zu dir, aber sie können zu einer deiner Figuren und Geschichten passen. Notiere diese Wörter, bilde Sätze mit ihnen und versuche, sie öfter bei Unterhaltung zu verwenden.

2. Lesen, lesen, lesen

Wenn du dir vornimmst, beim Lesen auf neue Wörter zu achten, dann wirst du sie finden. Ganz egal, ob in der Literatur, auf Blogs, Reiseberichten oder in Fachartikel – überall stehen interessante Wörter, die du vielleicht vergessen hast. Ich habe eine Evernote-Datei mit besonderen Wörtern angelegt. Darin sammle ich bei jeder Gelegenheit schöne Wörter wie meerwärts, bislang, horchen, Aufruhr, taktil. In Literatur aus anderen Epochen oder von internationalen Autoren lassen sich ebenso Wörter neu- oder wiederentdecken.

Mein Tipp für wortreiche Literatur: Die Straße von Cormac McCarthy.
Antike Bücher in einer Glasvitrine

3. Synonyme nachschlagen

Der Blick ins Online Synonym-Wörterbuch steht oft am Ende der Überarbeitung, wenn wir feststellen, dass wir dasselbe Wort mehrfach hintereinander verwenden. Es ist nicht immer sinnvoll, ein Wort durch ein anderes zu ersetzen, dass dessen Bedeutung nicht genau wiedergibt. Schlag es dennoch nach und sieh dir die Ergebnisse an, es gibt dir ein Gefühl für die Bedeutungsnuancen.

Etwas umfangreicher als ein reines Synonym-Lexikon ist ein Thesaurus. Er enthält neben Definitionen und Synonymen auch Antonyme, also Wörter mit der gegenteiligen Bedeutung.

4. Wortfelder bilden

Ein Wortfeld ist eine Sammlung von sinnverwandten Wörtern zu einem Hauptwort. Wortfelder kannst du selbst erstellen, indem du ein Wort als Ausgangspunkt nimmst und ähnlich wie bei einem Cluster vorgehst: Schreibe das Wort auf ein leeres Blatt Papier, assoziiere und notiere dir dazu passende Synonyme.

Ein Beispiel: Lautet der Begriff des Wortfeldes schreiben, könntest du das Feld mit diesen weiteren Wörter füllen: verfassen, notieren, protokollieren, aufschreiben, zu Papier bringen.

Solche Wortfelder lassen sich jederzeit erweitern und wunderbar als digitale Datei abspeichern, falls du einmal auf der Suche nach einem Wort bist oder Ideen für Metaphern benötigst.

5. Lyrik schreiben, lesen und übersetzen

Songtexte und Gedichte arbeiten mit bildhafter und komprimierter Sprache. Jedes Wort sitzt, ist ausdrucksstark und trifft den Leser oder Zuhörer. Mit solchen verdichteten Texten lernst du, so lange nach dem treffenden Wort zu suchen, bis es passt.

Anstelle sie zu schreiben oder lesen, kannst du Songtexte oder Lyrik aus dem Englischen (oder einer anderen Sprache) übersetzen. Hier kommt es darauf an, nicht das erstbeste deutsche Wort zu nehmen, sondern auf Rhythmus, Klang und Bedeutung zu achten. Dabei hilft ein Thesarus und nebenbei lernst du viele neue Wörter, die in deinem Wortschatz bereits Staub angesetzt haben.

6. Das verbotene Wort umschreiben

Die Arbeit am Wortschatz lässt sich in Schreibübungen integrieren. Du könntest beispielsweise den Herbst beschreiben ohne die typischen Wörter rot, gold, Laub zu verwenden. Anstelle die naheliegensten Wörter für die Beschreibung zu nutzen, bist du bei solchen Übungen gezwungen, weiterzudenken, bildhafter und in Metaphern zu schreiben.

7. Werte deine Texte aus

Welche Wörter benutzt du am häufigsten? Oft haben wir Lieblingswörter ohne dass es uns bewusst ist. Am schnellsten findest du es über Online-Tools heraus, die deinen Text auswerten und dabei die häufigsten Wörter zählen. Neben Tools, die deinen Stil analysieren, gibt es solche, die deine häufigsten Wörter auflisten.

Einen Wortschatz aufzubauen braucht Zeit und Übung – und hört im Grunde niemals auf. Er wächst langsam und vor allem dann, wenn du dir neue Wörter regelmäßig notierst und sie anwendest. Lies dir die neuen Wörter gelegentlich durch, bilde Sätze mit ihnen und verwende sie in Gesprächen, damit dein Wortschatz immer reicher und deine Texte wertvoller werden.

Mit welchen Methoden arbeitest du, um deinen Wortschatz zu erweitern?

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Blackout Poetry – Eine kreative Schreibübung für visuelle Gedichte

Blackout Poetry – Eine kreative Schreibübung für visuelle Gedichte

Als Blackout Poet*in begibst du dich auf die Suche nach verstecken Versen. Du liest zwischen den Zeilen und entdeckst eine neue Bedeutung, ja vielleicht sogar eine versteckte Botschaft in einem Text. Alles, was du brauchst, ist ein Text und ein schwarzer Marker und in wenigen Strichen entsteht dabei ein Blackout Poem – eine kreative Schreibübung und Lockerungsübung, die vieles miteinander vereint: Das Spielen mit Worten und die entspannende Wirkung des Ausmalens und das erfüllende Gefühl, ein Gedicht in den Händen zu halten.

Was ist Blackout Poetry?

Ein Blackout Poem entsteht, wenn du alle Wörter eines Textes mit einem Marker schwärzt und nur diejenigen übrig lässt, die du für deinen neuen Text brauchst. Zusammen formen der neue und der geschwärzte Text ein visuelles Gedicht.

Die Idee, Texte in anderen Texten zu finden, hat eine lange Tradition. Bei der Cut-Up-Technik beispielsweise werden Wörter aus der Zeitung ausgeschnitten und zu einem neuen Text zusammengepuzzelt. Diese Ausdrucksform nennt sich Appropriation Art, also die Kunst, sich etwas Fremdes anzueignen, einen Künstler zu kopieren, sich von ihm inspirieren zu lassen, mit seinem Material zu beschäftigen.

Ein Verfechter der Newspaper Blackout Poems ist Austin Kleon. Begonnen hat er damit, während einer Schreibblockade. Als ihm die Worte gefehlt haben, hat er sich die Wörter anderer ausgeliehen. Seit 2005 schwärzt er Zeitungen und hat seine Blackout Poems in die digitale Welt gebracht. Denn seit Instagram und Pinterest ist es so leicht wie noch nie, seine Werke online zu teilen.

So entsteht ein Blackout Poem – eine Anleitung

Ein Blackout Poem lässt sich in drei Schritten erstellen:
  1. Nimm dir eine Seite Text und einen schwarzen Edding. Als Textmaterial eignen sich Romane, Kurzgeschichten, Zeitungen und Magazine. Du kannst auf Kopien, direkt im Buch oder auf herausgetrennten Seiten schwärzen. Ich bevorzuge die Upcycle-Variante und nehme die Bücher aus Offenen Bücherschränken und trenne die Seiten heraus.
  1. Überfliege den Text und achte auf die Wörter, die dir ins Auge springen oder schön klingen. Überlege dir, welches Thema dahinter steckt und die Worte verbindet. Hast du ein Thema gefunden, solltest du den Text erneut nach passenden Worten absuchen. Wie gut die Wörter zusammenpassen, testest du am besten, indem du die Wörter mit Bleistift unterstreichst, umrandest oder umkreist.
  1. Jetzt ist es soweit: Schwärze alle Wörter, die nicht zu deinem neuen Text gehören. Möchtest du die Seite zusätzlich kunstvoll gestalten, kannst du die Form des Gedichts auf das Thema abstimmen und zum Beispiel eine Uhr, eine Weltkugel, einen Fluss zeichnen oder deine Streichmethode (Punkte, Striche, Wellen) daran anpassen.
So sieht ein fertiges Gedicht aus:

Ein Blackout Poemmit einem goldenen Halbmond und Sternen

Zauber
Sterne umtanzten funkelnd den Mond
von Zeit zu Zeit
Tatsächlich ist es so einfach wie es klingt, denn es gibt keinen falschen Weg, ein Blackout Poem zu erstellen. In meinem Beispiel habe ich goldene Acrylfarbe verwendet. Damit du nicht wie ich, die Worte, die stehen bleiben sollen, knapp oder versehentlich übermalst, solltest du sie vorher mit Korrekturband abkleben.
Du wirst allerdings feststellen, dass nicht jede Seite funktioniert. Der Wortschatz auf einer Seite ist vorgegeben und damit begrenzt. Mit Krimis und Dialogen habe ich zum Beispiel keine guten Erfahrungen gemacht. Bevor ich ein Buch zum Blackout Book erkläre, lese ich mehrere Seiten quer, um zu prüfen, ob Thema und Sprache für mich stimmen. Manchmal hilft es, die Seite umzudrehen, doch wenn auch die Rückseite nichts hergibt, solltest du es mit einem neuen Text versuchen.

Eine eigene Handschrift entwickeln

Mit der Zeit wirst du deine eigene Handschrift für die Gedichte finden. Experimentiere mit Material, Stiften (zum Beispiel Filzsstifen, Buntstiften, Wasserfarben, Aquarellkreide, Acrylfarbe) und variiere in Farben und Formen. Hierzulande ist Dirk von Mentalreserven bekannt für seine sogenannten Textverdunkelungen. Auf Twitter veröffentlicht er sie regelmäßig und sie tragen seinen eigenen, wiedererkennbaren Stil.

Mit Blackout Poetry gegen Perfektionismus

Ein Blackout Poem ist in weniger als 15 Minuten erstellt und damit sehr gut geeignet als eine Übung für Zwischendurch oder zum Aufwärmen. Es ist außerdem eine tolle Kreativübung für Gruppen und Workshops. Sehr schnell hältst du das Ergebnis in deinen Händen und siehst den Erfolg.
Nebenbei ist es eine gute Übung gegen Perfektionismus, denn sobald du alles geschwärzt hast, ist das Gedicht fertig. Es gibt nichts mehr, was du verbessern oder austauschen kannst. Es kommt nicht darauf an, wie akkurat du mit dem Marker streichst. Letztendlich ist ein Blackout Poem ein Produkt des Zufalls aus den Wörtern, die auf einer zufällig ausgewählten Seite stehen und die dich genau in diesem Moment angesprochen haben.

Das Blackout Book als Schreibprojekt

Hast du einmal ein Blackout Poem erstellt, wird es selten bei einem bleiben. Die Schwarzmalerei ist ansteckend und eignet sich wunderbar für eine Reihe. Das können Gedichte sein, die visuell ähnlich gestaltet sind, oder ähnliche Themen behandeln. Es können zudem alles Gedichte aus dem Material einer Autorin oder eines Autor sein.
Kauf dir dafür dein Lieblingsbuch oder das Buch eines deiner literarischen Vorbilder noch einmal, zum Beispiel gebraucht oder in einer anderen Ausgabe und arbeite es Seite für Seite mit Blackout Poems durch. Auf diese Weise beschäftigst du dich mit einem anderen Schreibstil und jonglierst mit Worten – was je nach Material deinen Wortschatz erweitern kann. Gerade wenn du viel auf der Tastatur schreibst, ist das analoge und haptische Arbeiten eine tolle Abwechslung.

Was tun mit dem fertigen Gedicht? – Teilen!

Auf keinen Fall solltest du es in der Schublade verstecken. Teile es mit anderen über Social-Media-Kanäle wie Twitter, Pinterest oder Instagram.
Blackout Poems sind außerdem schöne Geschenke. Hat dich ein Wort an einen Freund erinnert, dann mach ihm eine Freude und schicke ihm das Gedicht oder rahme es ein und schenke es ihm.

Ideen, Beispiele und Inspiration für Blackout Poetry

Auf Pinterest, Twitter und Instagram wirst du alleine durch den Suchbegriff Blackout Poetry mit Ideen und Vorlagen überflutet. Auf Twitter findest du deutsche Poesie unter #verstvers. Das steht für die versteckten Verse, die wir in einem Text finden. Etabliert und eingedeutscht hat den Begriff das A&O samt einer ausführlichen Anleitung für Blackout Poetry und das Finden versteckter Verse. Bei Instagram versammeln sich die Gedichte unter #blackoutpoetry #blackoutpoetrycommunity und #newspaperblackout.
Eine Collage aus Beispielen von Blackout Poems auf Pinterest

Ideen und Inspiration für Blackout Poetry auf Pinterest

Diese Beispiele sind ansteckend und machen Lust, gleich selbst zum Text und Marker zu greifen. In diesem Sinne:

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.
Mark Twain

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Schreibübung fürs Reisen: Die literarische Postkarte

Schreibübung fürs Reisen: Die literarische Postkarte

Vielleicht kennst du es auch noch: Das Warten auf die versprochene Urlaubskarte als du noch ein Kind warst? Oft hast du vergeblich in den Briefkasten getastet. Doch irgendwann war sie dann da, war wochenlang unterwegs und ist viel später angekommen als die Reisenden.

Darauf zu lesen: Die üblichen Angaben zum Wetter, dem Essen und die Aneinanderreihung von Ausflugszielen. Das geht besser und lässt sich üben mit einer literarischen Postkarte*. Eine Reisegeschichte im Miniaturformat sozusagen.

Solche Geschichten leben von der Beobachtung, der du zum Beispiel auf öffentlichen und belebten Plätzen nachgehen kannst. Sie halten einen Moment fest, zeigen Figuren, die du nicht kennst, aber über die du Annahmen treffen kannst. Sie transportieren Atmosphäre und entdecken vielleicht sogar das Vertraute in der Fremde des Reiselands.

In drei Schritten zur Postkartengeschichte

1. Postkarte: Kaufe sie direkt auf Reisen und wähle das Motiv sorgfältig aus. Der Text kann gerne in Beziehung oder in Spannung zum Bild stehen. Von zu Hause aus funktioniert es auch: Sicher findest du einige Urlaubskarten in der Schublade oder schaust einmal nach Kartenständern in deiner Stadt.

2. Sammeln: Notiere unterwegs kurze Szenen, Beschreibungen von Figuren und Orten, Ortsnamen, Dialogfetzen, spontane Empfindungen und fotografiere, um dich besser zu erinnern.

3. Sortieren und schreiben: Schreibe die Geschichte direkt auf der Reise oder erst später zu Hause, wenn sich die Eindrücke gesetzt haben.

Ein Marktstand mit Kunstwerken und Postkarten

Auf Straßenmärkten zu finden: Postkarten und Kunstwerke.

Beispiele für Themen und Szenen

  1. Die Straßenkünstlerin, die Postkarten mit Aquarellfarben malt.
  2. Die Französin, die neben dir am Frühstückstisch sitzt und ihre Brötchenhälfte auseinanderzupft, sie zuerst mit dem Messer mit Butter bestreicht und dann mit einem kleinen Löffel die Marmelade darauf verteilt.
  3. Der Regen, der dich beim Spaziergang durch die Altstadt überrascht und wie die Menschen um dich herum improvisierte Schirme über ihre Köpfe halten.

Schreibprojekt: Postkartengeschichten

Aus Postkarten lässt sich prima ein Schreibprojekt machen, das dich auf jeder Reise begleitet. Von jeder Reise bringst du dir selbst eine Postkarte mit und beschreibst die Karte vor Ort oder zu Hause mit einer Geschichte. Oder du schreibst an jedem Tag deiner Reise eine neue Geschichte. So erstellst du eine Fortsetzungserzählung auf Ansichtskarten.

Lesetipp: Im Erzählband Wir haben Raketen geangelt erzählt Karen Köhler die Geschichte „Polarkreis“ mittels Ansichtskarten, die der Postkartenschreiber an ein Du verschickt.

*Angeregt zu dieser Schreibübung hat mich Hanns-Josef Ortheils Ratgeber Schreiben auf Reisen.