Reflexion
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Hallo, neues Jahr! Journaling zum Jahresstart

In jedem Jahreswechsel liegt eine Kraft, die neue Energie und Zuversicht in uns freisetzt. Wie auch immer das alte Jahr gelaufen ist: Viele von uns nehmen sich etwas für das neue Jahr vor, wollen etwas an sich oder in ihrem Leben verändern.

Zur Einstimmung

Am Anfang eines neuen Jahres stehen wir auf der Schwelle zwischen gestern und heute. Wir sind nicht mehr die, die wir im alten Jahr waren, wissen aber auch noch nicht, wer wir im neuen Jahr sein werden.

Heute
ist die Antwort
auf Gestern.

Morgen
ist die Antwort
auf Heute.

Jobst Quis


Ich lade dich ein, in diesen Schwebezustand hineinzufühlen und dich mit den Journaling-Impulsen und -Fragen auf das neue Jahr einzustimmen. Nimm dir die Zeit, um Raum für deine Wünsche und Pläne für das neue Jahr zu schaffen.


Gestern, heute, morgen

Schreib frei drauflos über dein Gestern, Heute und Morgen.

Falls du Schreibimpulse zum Starten brauchst, kannst du diese hier nutzen:

Was klingt noch vom alten Jahr nach?

Wie fühlst du dich heute im Hier und Jetzt?

Woran denkst du, wenn du an ein Morgen denkst?


Die magische Tür

Schließe deine Augen und stell dir vor, das Jahr 2021 wartet hinter einer Tür. Beschreibe, wie die Tür aussieht und wie es sich anfühlt, davor zu stehen. Wenn du bereit bist: Öffne die Tür.

Was siehst du auf der anderen Seite?

Beschreibe, was du siehst, was du erlebst, was du Neues lernst, womit zu Zeit verbringst, welche Menschen da sind, an welchen Orten du bist, welche Entscheidungen du triffst …


Dein Wunschraum

Blick auf deinen letzten Text zurück:

Welche Gefühle lösen die Bilder hinter der Tür bei dir aus?

Erkennst du Themen und Wünsche, die in deinem Text stecken?

Welche Pläne hast du für 2021?


Wege zu deinen Wünschen

Was müsstest du im neuen Jahr tun, um deinem Traumjahr hinter der Tür näher zu kommen? Frag dich:

Wovon möchtest du mehr / weniger in deinem Leben?

Was gibt dir Kraft / nimmt dir Kraft?

Wozu möchtest du ja / nein sagen?

Was möchtest du zum ersten Mal / zum letzten Mal tun?


Brief aus der Zukunft

Stell dir vor, es ist der 1. Januar 2022 und du schreibst an diesem Tag einen Brief an dein heutiges Ich.

Was kannst du ihm von deinem Jahr 2021 erzählen? Wie haben sich deine Wünsche erfüllt? Wozu hast du ja gesagt?

Wie fühlst du dich, wenn du auf das Jahr 2021 zurückblickst? Welche Antworten hast du gefunden? Woran bist du gewachsen und wofür kannst dir schon heute Mut zusprechen?

Tipp: Schicke den Brief tatsächlich an dich ab, z. B. über ZukunftsMail oder Brief in die Zukunft. Wähle den heutige Tag in einem Jahr und du erhältst deinen Brief per E-Mail und wirst überrascht sein, wenn du ihn noch einmal liest.


Dein Wort für 2021

Schau zum Abschluss durch die Texte, die du gerade geschrieben hast und wähle ein Wort, das dich durch das neue Jahr begleiten darf und dir Kraft, Mut und Zuversicht schenkt.

Schreib es senkrecht auf und nutze die Anfangsbuchstaben als Zeile für ein kurzes Gedicht.

Beispiel:
Für dich ist immer Zeit
Leicht und leise darf es sein
Ohne Steine in der Tasche im
Wasser treiben, immer im Fluss

Damit du dein Kraftwort nicht aus den Augen verlierst, trage es immer bei dir: Auf einem Zettel in deinem Geldbeutel, auf einem Post-It an deinem Schreibtisch oder als Hintergrund auf deinem Laptop oder Smartphone.

Magst du dein Wort mit mir teilen? Schreibe es gerne in die Kommentare – ich freue mich darauf, es zu lesen.

8 Kommentare

  1. Liebe Ann-Christin,

    das sind wieder einmal ein paar schöne Impulse fürs Journaling. Wenn ich deine Anregungen so lese, wünsche ich mir immer mehr am Ende (der 12 Wochen?) ein zusammenfassendes Workbook mit allen Inhalten und Schreibimpulsen. Hast du da schon einmal drüber nachgedacht?

    Mein Kraftwort für 2021 ist „Selfcare“. Ich muss mich (weiterhin) um meine Gesundheit kümmern. 💪

    Viele Grüße und danke,
    Kristin

    • Liebe Kristin,

      das ist eine schöne Anregung, an ein Workbook habe ich tatsächlich schon einmal gedacht.

      „Selfcare“ ist ein wirklich kraftvolles Wort und schließt Gesundheit auf allen Ebene ein.

      In diesem Sinne, lass es dir gut gehen.

      Viele Grüße
      Ann-Christin

  2. Liebe Ann-Christin,
    danke für die Fülle von Ideen auf deiner Seite. Ganz besonders liebe ich diesen „Schwebezustand“, von dem du schreibst, als eine Zeit, in der alles noch etwas lose sein und vor sich hin trudeln darf. Da werde ich wohl den ein oder anderen Impuls von dir aufgreifen. Liebe Grüße, Dorothee

    • Liebe Dorothee,

      schön, dass auch hier wieder Impulse für dich dabei sind. Sie sind alle aus diesem Schwebezustand heraus entstanden – eine Zeit, die ich auch gerade sehr genieße.

      Liebe Grüße
      Ann-Christin

  3. Liebe Ann-Christin,
    vielen Dank für die schönen Anregungen und Bilder Deiner Blogseiten. Sie bereichern meine Monatshefte, in die ich regelmäßig schreibe. Deinen Tipp „Zukunftsmail“ habe ich heute morgen umgesetzt.

  4. Lutzelise sagt

    Liebe Ann-Christin,
    ich mag Deinen Blog sehr – mir gefällt die Klarheit in Wort und Bild. Hoffentlich führst Du denn Blog noch lange weiter – ich habe mir ein bookmark gestezt und möchte alle Deine Schreibimpulse einmal umsetzen, wenn ich wieder Zeit habe (wohl erst nach dem Master 😉) LG Belinda

    • Liebe Belinda,

      dankeschön, das freut mich 🙂 Die Übungen bleiben dir noch lange erhalten, denn ich führe den Blog auf jeden Fall fort, nur nicht mehr im wöchentlichen Rhythmus 😉

      Liebe Grüße
      Ann-Christin

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